Wissenschaft und Forschung

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Zeitpunkt der Stiftungserrichtung

Eine Stiftung kann zu Lebzeiten oder von Todes wegen – durch Testament oder Erbvertrag – errichtet werden.

Die Errichtung zu Lebzeiten

Die Stiftungserrichtung zu Lebzeiten bietet zahlreiche Vorteile: Stifter und Stifterinnen erleben die Arbeit ihrer Stiftung mit und können die Erfolge genießen. Sie können aktiv bei der Umsetzung ihrer Stiftungsideen mitwirken und der Stiftung wertvolle Erfahrungen zur Verfügung stellen. Gerade nach dem Rückzug aus einem erfolgreichen und bewegten Berufsleben bietet eine Stiftung ein Forum, sich aktiv und engagiert für seine Ideen einzusetzen.

Wer zu Lebzeiten eine Stiftung errichten will, muss nicht sein ganzes Vermögen sofort in die Stiftung einbringen. Es ist möglich, eine Stiftung zunächst mit einem Teilbetrag "anzustiften". Später erhöhen Zustiftungen zu Lebzeiten oder eine letztwillige Verfügung das Stiftungsvermögen.

Die Errichtung von Todes wegen

Alternativ kann die Errichtung einer Stiftung auch mittels Testament oder Erbvertrag verfügt werden. Hier wird das Vermögen des Stifters oder der Stifterin, das in die Stiftung fließen soll, erst im Todesfall übertragen.

Wer eine Stiftung durch letztwillige Verfügung errichten lassen möchte, sollte sich auf jeden Fall ausführlich beraten lassen, damit sein letzter Wille auch in seinem Sinne realisiert wird. Die Einschaltung eines Testamentsvollstreckers ist in vielen Fällen sinnvoll.